Ausstellung „start 57“ – Malerei. Zeichnung. Graphik.

Junge Positionen aus deutschen Kunsthochschulen

Das unter dem Motto “Junge Künstler fördern-junge Kunst sammeln“ im Jahr 2013 gegründete, in Nordhorn ansässige Förderprojekt GOPEA präsentiert mit der Ausstellung start57 im Marstall der Burg Bentheim einen Rundgang durch die bundesweite Kunsthochschullandschaft. GOPEA, dahinter verbergen sich die Rainer Robben und Jürgen Schomakers aus Nordhorn, dient als Plattform, die es jungen Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, frühzeitig mit Förderern und Sammlern zusammen gebracht zu werden.

GOPEA erwirbt alle zwei Jahre ausgewählte Werke von maximal 57 Kunststudenten und -studentinnen staatlich anerkannter Kunsthochschulen. Allen Künstlern gemeinsam ist, dass sie sich in ihren Arbeiten mit den Schwerpunkten Malerei, Zeichnung und Graphik befassen. GOPEA legt Wert darauf, dass die Künstler sich durch eine besonders hohe Qualität auszeichnen und das Potenzial haben, sich langfristig auf dem Kunstmarkt zu etablieren. Alle Künstler besitzen den Status eines Meisterschülers oder einer Meisterschülerin oder aber weisen eine anderweitige besondere Begabung in der künstlerischen Formulierung auf. Welche Künstler aufgenommen werden, wird durch die an den staatlich anerkannten Kunsthochschulen lehrenden Professorinnen und Professoren, mit denen GOPEA in Kontakt steht, vorgeschlagen. Die im jeweiligen Förderjahrgang präsentierten Arbeiten werden nach der „Reifezeit“ von 2 Jahren innerhalb des Kreises der Förderer versteigert, wobei die Erlöse der Versteigerung komplett an die teilnehmenden Studierenden zurückfließen. Eine Hälfte geht an den von den Förderern gewählten Preisträger, die andere Hälfte wird zu gleichen Teilen an die verbleibenden Künstler ausgeschüttet. Erster Förderpreisträgers des GOPEA-Jahrgangs 2015 war der Schweizer Dave Bopp von der Akademie der bildenden Künste Stuttgart.

Im Zeitraum 25. März – 25. Mai 2019 werden alle 57 Werke des Jahrgangs 2017 im Marstall der Burg Bentheim ausgestellt. Die Ausstellung wird ergänzt durch begleitende Veranstaltungen, die u.a. jungen Menschen das Berufsbild des Künstlers/der Künstlerin nahebringen und über das Kunststudium informieren sollen. Auch werden Infoabende zu den Themenbereichen „alternative Kunstförderkonzepte“ und „Kunst sammeln“ angeboten. Nähere Infos zu den jeweiligen Veranstaltungen werden in den Ausstellungsräumen ausgelegt bzw. in der Presse angezeigt.